Diese Website hat Dir geholfen? Eine Online-Beratung oder eines meiner Seminare hat Dich einen ganz entscheidenden Schritt in Deinem Leben weitergebracht?
Dann freue ich mich über ein Extra-Dankeschön von Dir in Form einer Spende!
Der Begriff "Karma" kommt aus dem Sanskrit und bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren. Wenn man den Begriff des Karmas also in Kontext mit den Universellen Gesetzen betrachtet, dann handelt es sich dabei um nichts anderes als um das Gesetz von Ursache und Wirkung. Das Gesetz von Ursache und Wirkung ist ein vollkommen neutrales Gesetz, d.h. Karma ist nicht gleichbedeutend mit unserem Verständnis von Schicksal, in dem wir aufgrund schlechter Taten der Vergangenheit nun mit schlimmen Erlebnissen und Leiden bestraft werden. Vielmehr bedeutet es ganz einfach, dass alles, was wir tun, aber eben auch alles, was wir denken (!) und glauben (!) eine unweigerliche Folge, eine Konsequenz für unser späteres Leben und für die folgenden Inkarnationen hat. Es bedeutet, dass wir verantwortlich sind für alles, was uns in unserem Leben zuteil wird, und zwar in vollem Umfang. Es bedeutet, dass wir lernen müssen, uns der absoluten Konsequenzen unserer Handlungen und auch Gedanken und Glaubensvorstellungen bewusst zu werden, weil wir nur dann in der Lage sind zu erkennen, warum und aus welcher Konsequenz wir nun das sind, was wir sind. Als "negatives" Karma wird manchmal ein schicksalhaftes Leiden bezeichnet, mit dem wir gestraft werden, weil wir in vergangenen Leben gegen die Gesetze der Liebe verstoßen haben. Aber tatsächlich gibt es kein negatives und kein positives Karma, weil alles nur Ursache und Wirkung ist, und nichts im Universellen Sinn be- oder verurteilt wird. Es gibt keine Strafe und keine Belohnung, es gibt nur die Konsequenz, die unweigerliche Folge unserer Taten und Gedanken. Dies ist Kosmisches Gesetz, und es ist gleichzeitig die Universelle Gerechtigkeit, denn kein "Verbrecher" entgeht im Universum seiner "Strafe" (es gibt keine Strafe). Jeder muss die Folgen seiner Taten selbst erleben, um seine Erfahrung mit dieser Tat zu vervollständigen.
Zur Verdeutlichung möchte ich hier ein Bild verwenden:
Stell Dir vor, Du gehst in eine Kunstgalerie, weil Du Dir ein Gemälde kaufen möchtest. Nun findest Du endlich das Gemälde einer Landschaft, in das ein kleines Dorf eingebettet ist. Du sagst zum Verkäufer: "Dieses Bild gefällt mir. Ich will aber nur das darauf dargestellte Dorf haben, der Rest interessiert mich nicht. Bitte schneiden Sie mir das Dorf aus dem Gemälde heraus und machen Sie mir dafür einen Preis!" Der Verkäufer antwortet: "Das ist unmöglich. Sie können nur entweder das ganze Bild kaufen, oder Sie lassen es bleiben!" Genau so ist es mit den Erfahrungen, die Du in Deinem physischen Inkarnationen wählest: Du kannst nur die ganze Erfahrung mit allen Aspekten und Konsequenzen wählen, niemals nur den Teil, der Dir gefällt.