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Die Romanverfilmung

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Roman und Verfilmung
Einführung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Freitag, den 13. Februar 2009 um 16:20 Uhr

Erst nach einer ganzen Reihe von Jahren nach der Veröffentlichung des Bestseller-Romans "Die Prophezeiungen von Celestine" wagte sich ein Produzent in Zusammenarbeit mit James Redfield daran, eine Verfilmung des Romans zu versuchen. Viele andere Angebote waren zuvor von James Redfield abgelehnt worden, aber nun war alles stimmig, und das Projekt startete.

Die Messlatte war sehr hoch, und es war nicht einfach, ein Konzept zu finden, einen Roman, der voll von tiefgründigen Dialogen war in eine Handlung umzusetzen, die den Anforderungen der Filmindustrie nach Action und bewegten Bildern entsprach. Schließlich entschied man sich, von der Originalhandlung abzuweichen und die Action etwas mehr in den Vordergrund zu bringen. Dabei wurde schnell klar, dass es unmöglich war, die Dialoge des Buches auch nur in annähernd gleichem Umfang im Film unterzubringen, denn der Film hätte sonst anstatt 90 Minuten mehrere Stunden dauern müssen. 

Viele, die den Film gesehen haben und vorher das Buch gelesen haben, sind der Meinung, dass die Tiefgründigkeit des Buches im Film nicht im gleichen Umfang zum Ausdruck kommt und der Film mehr an der Oberfläche bleibt. Man muss sich aber vor Augen halten, dass die Umsetzung nicht ohne einen Kompromiss machbar war. Das Ziel war also, die Erkenntnisse mehr auf emotionale Weise zu vermitteln, indem die Thematik durch die Handlung möglichst kompakt angeschnitten wurde. Die Stilmittel hierfür waren sehr polare Charaktere und viele Action-Szenen.

Dennoch hat der Film einen sehr wichtigen Stellenwert, denn durch ihn wurden Tausende von Menschen mit der Celestine-Thematik in Berührung gebracht, die vorher noch nichts davon gehört haben, weil sie eben lieber Filme sehen, als Bücher zu lesen. Ich bin sicher, dass auch durch den Film viele, die den Roman noch nicht kannten zum Buch gegriffen haben, um sich intensiver mit den Prophezeiungen auseinander zu setzen.

Wer sich für die Geschichte der Verfilmung interessiert, der sollte sich unbedingt folgendes Buch besorgen:

James Redfield

"Rückkehr nach Celestine: Die Erkenntnisse, die Erfahrung, der Film"

Allegria-Verlag, ISBN 3793420264

In diesem Buch erfährt der Leser alles über die Verfilmung und Hintergründe zum Film. James Redfield erzählt in seiner packenden Art vom Projekt und den wunderbaren Fügungen, die schließlich zur Entstehung des Filmes führten und ihn immer wieder genau im richtigen Augenblick mit den richtigen Menschen zusammenbrachten.


Im Folgenden möchte ich die Handlungen vom Roman und seiner Verfilmung zum Vergleich direkt gegenüberstellen.


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. Oktober 2009 um 13:28 Uhr
 
Der Roman PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Sonntag, den 18. Oktober 2009 um 15:20 Uhr

1. Kapitel: Eine kritische Masse

Im Roman bleibt der Held der Erzählung namenlos. Das erste Kapitel beginnt mit dem Treffen des Helden mit Charlene am Flughafen. Der Leser erfährt, dass das Treffen spontan bei einem Telefonanruf von Charlene verabredet wurde, einer alten Freundin, mit der der Kontakt über mehrere Jahre abgebrochen war. Sie sagte ihm, sie müsse ihm dringend etwas Wichtiges erzählen, etwas, das sich nach der Art von Geheimnis anhört, die den Helden immer schon fasziniert haben.

Im Flughafen treffen sie sich also nun und gehen in ein Restaurant. Dabei erzählt im Charlene von ihrer Reise nach Peru, und von dem alten verschollenen Manuskript, von dem sie dort erfahren hat. Sie hatte einen Priester getroffen, der von dem Manuskript erzählte. Beide wollten sich dann verabreden, aber bis kurz vor Charlenes Abreise tauchte der Priester nicht mehr auf.

Aus den Aufzeichnungen von Charlene ging hervor, dass 8 Manuskripte gefunden worden sind. In der ersten Prophezeiung geht es darum, dass die Menschen anfangen zu bemerken, dass mehr hinter ihrem Leben stecken muss als das, was der Alltag vermuten lässt. Durch besondere Fügungen und Zufälle werden wir immer wieder darauf aufmerksam gemacht, und wenn wir diesen Erlebnissen Beachtung schenken, entwickelt sich unser Leben schneller weiter.

2. Kapitel: Das Verlängerte Jetzt

Nach einem sehr bewegenden Traum bucht der Held der Erzählung spontan einen Flug nach Lima mit Hotelübernachtung. Er erfährt, dass kurzfristig eine Buchung frei geworden ist und er diese vergünstigt übernehmen kann, wenn er in 3 Stunden am Flughafen ist. Er sagt zu und nimmt den Flug.


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. November 2010 um 15:35 Uhr
 
Die Verfilmung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Montag, den 19. Oktober 2009 um 11:43 Uhr

Peru 1622

Die Zuschauer erleben eine Rückblende, in der sie mit ansehen, wie die Celestine-Schriftrollen von Mönchen versteckt werden.

Schnitt auf die Jetzt-Zeit

Der Zuschauer lernt den Helden - er trägt im Film den Namen John - bei seiner Arbeit als Schullehrer kennen. John erfährt durch die Direktorin, dass er gefeuert ist. In einem letzten Blick im Klassenzimmer, in der er als geschichtslehrer unterrichtet hat, ist über der Tafel ein Transparent mit den Evolutionszyklen zu erkennen. John steigt auf eine Leiter und schreibt neben dem letzten Bild, welches die heutige technisierte Gesellschaft zeigt die Worte "What`s Next?" (Was kommt als Nächstes?).

Überblendung auf das unerwartete Telefongespräch mit Charlene. Sie bittet John, dass sie sich am Flughafen treffen und erzählt von den Schrftrollen, die in Peru gefunden worden sind, und die ihr Pater Rosé gezeigt hat.

Zuhause angekommen findet John in seiner Post die Werbung einer Reiseagentur vor. In der Nacht wird er von heftigen Träumen heimgesucht, die Bilder vom Überfall eines südamerikanischen Eingeborenen-Dorfes durch die Conquistadoren zeigen. Das Gesicht eines Conquiostadoren wird den Zuschauern später in der gestalt des Archäologen Robert jensen wiederbegegnen, ebenso ein kleines Kind. Am nächsten Morgen bucht John kurzentschlossen einen Flug mit Hotelübernachtung nach Lima.


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. November 2010 um 15:36 Uhr
 
Die zehnte Prophezeiung von Celestine PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Sonntag, den 28. November 2010 um 15:22 Uhr

Sowohl im ersten Roman von James Redfield, als auch am Ende der Verfilmung wird deutlich: Es gibt eine 10. Prophezeiung. Der Leser bzw. Zuschauer ist nun tief in die spirituellen Geheimnisse des Lebens eingetaucht und damit an einer Stelle angekommen, von der aus es kein Zurück mehr gibt.

Welches sind die weiteren Geheimnisse des Lebens? Was kommt nach dem Tod? Was ist eigentlich unsere "Höhere Bestimmung"? Wohin wird sich die Menschheit wirklich entwickeln?

Diese und weitere Fragen werden von den Fortsetzungen des Romans behandelt. Wer bis hierhin gekommen ist, kann nicht anders: Er muss weiterlesen, um noch tiefer in die Geheimnisse des Lebens einzusteigen.


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. Dezember 2010 um 13:49 Uhr
 
Das Geheimnis von Shambhala - Die elfte Prophezeiung von Celestine PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Heinz   
Sonntag, den 28. November 2010 um 15:22 Uhr

Wie wird sich die Menschheit weiterentwickeln? Was passiert, wenn wir uns immer mehr dessen bewusst werden, dass wir Schöpfer unseres eigenen Lebens sind? Wie können wir unsere Schöpferkraft bewusst einsetzen?

Diese und weitere Fragen beantwortet James Redfield`s Roman "Das Geheimnis von Shambhala", auch "Die elfte Prophezeiung von Celestine" genannt.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. Dezember 2010 um 11:57 Uhr
 
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